Und wieder ein Artikel über Webfonts, diesmal bei A List Apart. Um die Anforderungen von Styleguides bezüglich Typografie auch im Web besser umsetzen zu können, haben wir nun schon für einige Internet- und Intranetprojekte sIFR eingesetzt. Mit allen Problemen, die sich durch diese experimentelle Lösung ergeben:
- kurzes Flackern der Schriften beim Laden der Flashcontainer
- Probleme mit Java Scripts
- Probleme mit CSS-Hintergrundbildern z.B. bei Flyout-Navigations-Elementen
- Fehlen der Skalierung der Fonts, also Limitierungen bei der Barrierefreiheit.
Ich möchte jedoch nicht meckern über den verdienstvollen Einsatz, den Mike Davidson hier gebracht hat, typografische Vielfalt ins Netz zu bringen. Vielmehr sind die Schriftenhersteller gefragt, endlich Lizenzmodelle fürs Web anzubieten. Es befindet sich eigentlich ein ganzer Berufsstand in Warteposition: Wann geht es für Webdesigner endlich ohne Flash richtig los mit Schriften im Netz?
Ein Anruf bei den immer freundlichen und kompetenten Kundenberatern bei Fontshop brachte keine neuen Erkenntnisse: Ja, wir sehen es auch so, dass das ein Markt ist, der leider immer noch nicht bedient wird. Nein, die Schriftenhersteller haben noch kein nennenswertes Programm mit hochwertigen Schriften im Angebot, die für die Verwendung im Netz lizenziert werden können. Verwenden Sie doch bitte in der Zwischenzeit die Graublau.
Somit sind wir offenbar in 2009 weiter darauf angewiesen, freie Fonts über @font-face für Safari 3 oder Firefox 3.1 beta einzubinden oder mit diesem abenteuerlichen Tool von Microsoft als Embedded Open Type für die Internet Explorer 4–7 und evtl. 8 zu erzeugen und einzubinden. Wie lange noch?
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